Katamaran-Kreuzfahrt in Französisch-Polynesien
8 Tage und 7 Nächte ab Raiatea – Törns von Samstag bis Samstag
Katamaran-Kreuzfahrt in Französisch-Polynesien:
Das Paradies ist kein Ort, es ist eine Reise: Willkommen im blauen Traum des Pazifiks
Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor: Sie erwachen in einer lichtdurchfluteten Kabine, sanft gewiegt vom Rhythmus des Ozeans. Sie öffnen die Augen, und durch das Bullauge sehen Sie das blaueste Wasser, das Sie je gesehen haben – so klar, dass Sie jede Nuance des Korallengrunds erkennen können. Mit dem Kaffee in der Hand steigen Sie an Deck, und vor Ihnen breitet sich eine schier unwirkliche Lagune aus, umrahmt von grünen, tropisch bewachsenen Bergen. Die Luft duftet nach Tiaré-Blüten und Meersalz. Die Stille wird nur vom Ruf der Seevögel und vom sanften Rauschen der Wellen am Korallenriff unterbrochen.
Willkommen in Französisch-Polynesien. Willkommen im Paradies.
Eine Katamaran-Kreuzfahrt in Französisch-Polynesien ist kein gewöhnlicher Urlaub. Sie ist eine Reise in den Garten Eden, ein vollkommenes Eintauchen in das, was alle „das Paradies auf Erden“ nennen – und was sich, einmal gesehen, keineswegs als Übertreibung erweist. Es ist die Erfahrung, die Ihre Wahrnehmung des Meeres, des Blaus, der Schönheit selbst verändert.
Dies ist nicht das Mittelmeer mit seinen belebten Küsten. Nicht die Adria mit ihren Yachthäfen. Dies ist Polynesien: 118 Inseln, verstreut über eine Ozeanfläche so groß wie ganz Europa, wo die Natur noch uneingeschränkt herrscht, wo die Lagunen in Farben leuchten, die wie mit Photoshop erfunden wirken, und wo die Zeit im langsamen Rhythmus der polynesischen Kultur vergeht, bestimmt von den Gezeiten und der Sonne.
Und wie erlebt man all das am besten? An Bord eines Luxus-Katamarans – auf einem Segeltörn zwischen paradiesischen Atollen, vor Anker in Buchten, die nur über das Meer erreichbar sind, beim Sprung in Wasser, so durchsichtig, dass es wie Luft erscheint, und beim Einschlafen unter einem Sternenhimmel, den Sie so hell noch nie haben leuchten sehen.
Warum Französisch-Polynesien die Reise Ihres Lebens ist
Ein Archipel der Wunder
Französisch-Polynesien besteht aus 118 Inseln, verteilt auf fünf Archipele: die Gesellschaftsinseln (mit Tahiti, Bora Bora und Moorea), die Tuamotus, die Marquesas, die Austral-Inseln und die Gambier-Inseln. Jeder Archipel hat seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Seele, seine ganz eigene Schönheit.
Die Gesellschaftsinseln sind das pulsierende Herz Polynesiens: Hier liegen Tahiti, Hauptstadt und Eingangstor, und die Trauminseln, die Polynesien in aller Welt berühmt gemacht haben. Bora Bora mit seiner unwirklichen Lagune und dem Mount Otemanu, der sich majestätisch in ihrer Mitte erhebt. Moorea mit seinen herzförmigen Buchten und Bergen, die an Haifischzähne erinnern. Huahine, wild und authentisch, den Traditionen bis heute eng verbunden. Raiatea und Tahaa, die Zwillingsinseln, die sich dieselbe Lagune teilen – das spirituelle Herz der polynesischen Kultur.
Der Archipel der Tuamotus ist eine Welt für sich: 78 flache Korallenatolle, bei denen das Land nur wenige Meter aus dem Ozean aufragt und perfekte Ringe um Lagunen von surrealer Schönheit bildet. Die Korallenriffe hier zählen zu den reichsten und spektakulärsten des Planeten, und die Tauchreviere gelten als einige der besten der Welt. Rangiroa, Fakarava, Tikehau: Namen, die jeden Taucher und jeden Liebhaber des Meeres träumen lassen.
Eine Farbe, die es nirgendwo sonst gibt
Wer Polynesien besucht hat, wird es Ihnen bestätigen: Die Farbe des Wassers hier existiert nirgendwo sonst auf der Welt. Sie ist nicht einfach „hellblau“ oder „türkis“. Es ist ein ganzes Spektrum aus Blau- und Grüntönen, das sich mit der Tiefe, dem Licht und dem Meeresgrund verändert und Nuancen hervorbringt, als hätte sie ein von Perfektion besessener Künstler von Hand gemalt.
In den flachen Lagunen schimmert das Wasser in einem fast fluoreszierenden milchigen Türkis. Über sandigem Grund geht es in ein leuchtendes Aquamaringrün über. Über den Korallengärten wird es saphirblau. Und wenn Sie hinaus aufs offene Meer blicken, jenseits des Riffs, ist es ein tiefes Ultramarinblau, das den Atem raubt.
Das ist kein Fotoeffekt. Es ist real. Und es ist ein Schauspiel, an dem Sie sich niemals sattsehen werden.
Die polynesische Kultur: Gastfreundschaft und Tradition
Polynesien ist nicht nur spektakuläre Natur. Es ist auch Kultur, Geschichte, Tradition – verwurzelt in Jahrtausenden ozeanischer Seefahrt. Die Polynesier zählten zu den größten Navigatoren der Menschheitsgeschichte: Sie überquerten den Pazifik auf Auslegerkanus und orientierten sich dabei an den Sternen, den Strömungen und dem Flug der Vögel.
Diese Kultur ist bis heute lebendig: in den Gesängen, in den Tänzen, in der Sprache, in der Art, Gäste mit einem aufrichtigen Lächeln und einem „Ia Orana!“ zu empfangen (was so viel bedeutet wie „mögest du lange leben“). Die Polynesier kennen ein Konzept namens „Mana“ – die spirituelle Energie, die alle Dinge durchdringt. Und wenn Sie hier sind, auf Ihrem Segeltörn zwischen diesen Inseln, spüren Sie sie. Sie spüren sie in der Kraft des Ozeans, in der Stille der Lagunen, in der Erhabenheit der Berge.
Der Katamaran: Ihr schwimmendes Zuhause im Paradies
Warum ein Katamaran?
Für die Erkundung Polynesiens ist der Katamaran die perfekte Wahl. Anders als Einrumpfyachten verfügt ein Katamaran über zwei parallele Rümpfe, die ihm eine außergewöhnliche Stabilität, deutlich großzügigere Innen- und Außenbereiche sowie einen geringen Tiefgang verleihen – ideal, um sich Buchten und Motus (kleinen Inselchen) zu nähern, die anderen Yachten verwehrt bleiben.
Das Gefühl an Bord eines Katamarans ist ein völlig anderes: Das für herkömmliche Boote typische Rollen entfällt, die Bewegung ist sanft und beruhigend. Selbst wer zu Seekrankheit neigt, empfindet Katamarane als äußerst komfortabel. Sie können sich frei bewegen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren, und die Fahrt ist so ruhig, dass man zuweilen vergisst, überhaupt auf einem Boot zu sein.
Ihr Katamaran: Lagoon 620
Ihre Reise findet an Bord einer herrlichen Lagoon 620 statt, eines französischen Meisterwerks der Yachtbaukunst von 19 Metern Länge, eigens konzipiert für Luxustörns in tropischen Gewässern.
Dieser Katamaran verfügt über sechs Doppelkabinen, jede mit eigenem Bad und Klimaanlage (in Betrieb von 08:00 bis 22:00 Uhr, gespeist vom Generator) sowie Panorama-Bullaugen, durch die Sie jeden Morgen mit Blick auf den Ozean erwachen. Sie haben die Wahl zwischen Kabinen der Kategorie Superior (großzügiger geschnitten, mit Queensize-Doppelbetten) und Standard (ebenfalls sehr komfortabel, mit Doppelbetten oder teilbaren Einzelbetten).
Räume wie aus einem Traum
Die Gemeinschaftsbereiche der Lagoon 620 sind schlicht spektakulär:
Der Hauptsalon: hell und luftig, mit großen 360-Grad-Panoramafenstern, einem Esstisch für 12 Personen, einer Lounge mit bequemen Sofas und einer offenen Küche, in der die Hostess die Mahlzeiten zubereitet. Hier werden die reichhaltigen Frühstücke eingenommen, hier teilt man die Abendessen, hier spielt man Karten während der längeren Schläge.
Die Flybridge: das gesellige Herz des Schiffes. Auf dem Oberdeck erwarten Sie eine Sonnenliegefläche mit gepolsterten Auflagen (perfekt für das süße Nichtstun unter der polynesischen Sonne), der Steuerstand, von dem aus der Skipper den Katamaran führt, und eine Lounge-Ecke mit Kissen, in der der Aperitif bei Sonnenuntergang zu einem unverzichtbaren Ritual wird.
Das Vordeck: der magischste Ort des Katamarans. Zwischen den beiden Rümpfen spannt sich ein Netz, auf dem Sie liegen und sich über dem Ozean schwebend fühlen, während der Katamaran seine Bahn zieht. Hier schaut man dem Wasser zu, das unter einem dahingleitet, hier sichtet man Delfine, hier liest man ein Buch, vom Wind gewiegt. Viele Gäste sagen, dies sei ihr Lieblingsplatz an Bord.
Die Badeplattform am Heck: mit Badeleiter für den Sprung direkt ins Wasser, einer Dusche zum Abspülen nach dem Bad und Stauraum für Kajaks und Schnorchelausrüstung. Von hier aus steigen Sie in den Ozean – und hierher kehren Sie nach jedem Ausflug in das kristallklare Wasser zurück.
Die Crew: Ihre Engel des Pazifiks
Ein Katamaran-Törn in Polynesien wäre nicht derselbe ohne eine engagierte Crew, die sich um jedes Detail Ihrer Reise kümmert. An Bord begleiten Sie zwei Profis, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben und diese Inseln von Herzen lieben.
Der Skipper: Kapitän und Guide
Der Skipper ist nicht nur ein versierter Segler (mit internationaler Lizenz und langjähriger Erfahrung in diesen Gewässern), sondern zugleich Ihr polynesischer Guide. Er kennt jede Bucht, jeden Pass durch das Korallenriff, jeden verborgenen Winkel, an dem das Wasser am schönsten ist, das Schnorcheln am spektakulärsten und die Sonnenuntergänge sprachlos machen.
Er ist es, der die täglichen Routen plant und dabei Wind, Strömungen und Wetter abwägt, um Ihnen stets den besten Törn zu bieten. Er erzählt Ihnen die Legenden der Inseln, erklärt, wie die Polynesier ohne Kompass navigierten, und bringt Sie an Orte, die Sie in keinem Reiseführer finden werden.
Vor allem aber ist er es, der Ihre Sicherheit und Ihren Komfort gewährleistet. Polynesien ist im Allgemeinen ein friedliches Paradies, doch der Pazifik bleibt ein Ozean – und ein erfahrener Kapitän, der diese Gewässer kennt, ist von unschätzbarem Wert.
Die Hostess: Chefköchin und guter Geist
Die Hostess bzw. der Steward ist die Seele des Bordlebens. Sie (oder er) bereitet drei Mahlzeiten am Tag aus frischesten Zutaten zu: fangfrischen Fisch, süßeste tropische Früchte, knackiges Gemüse und polynesische Spezialitäten, die Ihnen die authentischen Aromen dieser Inseln erschließen.
Die Vollpension umfasst ein reichhaltiges Frühstück (tropische Früchte, frisches Brot, Eier, Joghurt, Säfte, Kaffee), das Mittagessen (häufig mit Fisch, frischen Salaten, Reis und Obst), einen Nachmittagssnack (hausgemachte Kuchen, Obst) und das Abendessen (raffiniertere Gerichte, oft mit französischen und polynesischen Einflüssen).
Doch die Hostess ist weit mehr als eine Köchin: Sie kümmert sich auch um die Kabinen (wöchentlicher Wäschewechsel), macht den Katamaran seeklar, serviert die Mahlzeiten – und ist vor allem stets mit einem Lächeln, einem Rat, einem freundlichen Wort zur Stelle. An Bord entsteht eine familiäre, vertraute Atmosphäre, in der Sie sich als Gast in einem schwimmenden Zuhause fühlen und nicht als Kunde auf einem Boot.
Die Route: 8 Tage durch die Gesellschaftsinseln
Unser klassischer Törn über 8 Tage und 7 Nächte – von Samstag bis Samstag – erkundet das Herz der Gesellschaftsinseln und führt nach Raiatea, Tahaa, Bora Bora und Huahine. Eine perfekt komponierte Route, die Segeln, Entspannung, Wassersport und kulturelle Entdeckungen in ein harmonisches Gleichgewicht bringt.
Tag 1: Willkommen auf Raiatea – der Beginn des Traums
Ihre Reise beginnt auf Raiatea, der heiligen Insel, dem spirituellen Herzen Polynesiens. Gegen Mittag erreichen Sie die Marina von Uturoa, wo die Crew Sie mit dem traditionellen polynesischen Gruß empfängt: „Ia Orana!“ (mögest du lange leben). Man legt Ihnen eine herrlich duftende Kette aus Tiaré-Blüten um – das Symbol des Willkommens – und Sie gehen an Bord Ihres Katamarans, der für die kommende Woche Ihr Zuhause sein wird.
Der Skipper zeigt Ihnen das Schiff und Ihre Kabine, erläutert die Sicherheitsausstattung, und anschließend versammeln sich alle zum Eröffnungsbriefing: die vorgesehene Route (stets flexibel, je nach Wetter und Wünschen), die Bordregeln – und vor allem die Vorfreude auf diese magische Woche.
Das Mittagessen wird serviert, während der Katamaran gemächlich den Hafen verlässt und in die gemeinsame Lagune von Raiatea und Tahaa hineingleitet. Diese Lagune ist riesig, geschützt von einem durchgehenden Korallenriff, mit ruhigem Wasser in einem geradezu unwirklichen Türkis.
Am Nachmittag erreichen Sie Motu Tau Tau, ein Inselchen (Motu) aus weißem Sand und Palmen vor der Nordwestküste von Tahaa. Hier nehmen Sie Ihr erstes Bad in polynesischen Gewässern – und begreifen augenblicklich, dass dieses Meer mit keinem anderen vergleichbar ist, das Sie je gesehen haben. Das Wasser ist so klar, dass Sie jedes Sandkorn auf dem Grund erkennen. Sie legen Maske und Flossen an und entdecken Ihren ersten Korallengarten, ein Unterwasseruniversum voller Leben: farbenprächtige tropische Fische, Seesterne, Seeigel, Anemonen.
Am Abend liegt der Katamaran in der Ankerbucht vor dem Motu, und Sie dinieren an Deck, während die Sonne zum Horizont sinkt und den Himmel in Orange und Rosa taucht. Die Stille ist vollkommen, nur unterbrochen vom Rauschen der Wellen am fernen Riff. In dieser ersten Nacht schlafen Sie, sanft vom Ozean gewiegt – und Sie wissen: Sie sind wirklich im Paradies angekommen.
Tag 2: Segeltörn nach Bora Bora – die Perle des Pazifiks
Das Erwachen geschieht ganz von selbst: das Licht, das durch das Bullauge fällt, der Duft des von der Hostess zubereiteten Kaffees, das Rauschen des Meeres. Sie frühstücken an Deck, während der Skipper das Ablegen vorbereitet. Heute steht ein vierstündiger Segeltörn nach Nordwesten an – zur berühmtesten Insel Polynesiens: Bora Bora.
Die Überfahrt ist magisch. Der Katamaran gleitet über den Ozean, die gesetzten Segel fangen den Passatwind, und vor Ihnen erstreckt sich die blaue Unendlichkeit des Pazifiks. Manche liegen lesend auf dem Netz am Vordeck, andere plaudern mit dem Skipper, wieder andere blicken einfach zum Horizont und verlieren sich in ihren Gedanken.
Plötzlich zeichnet sich am Horizont eine Silhouette ab: der Mount Otemanu, der Vulkanberg im Zentrum von Bora Bora, der wie eine Kathedrale aus Stein aus dem Ozean emporragt. Je näher Sie kommen, desto spektakulärer wird der Anblick: Der Berg gewinnt an Kontur, und rings um ihn beginnen Sie die Lagune zu erkennen – in einem Türkis-Grün-Blau, das sich mit Worten nicht beschreiben lässt.
Der Katamaran läuft durch einen der Pässe im Korallenriff in die Lagune ein, und mit einem Mal finden Sie sich in einer Welt aus ruhigem, kristallklarem Wasser wieder, umgeben von Motus aus weißem Sand und Palmen. Zum Mittagessen wird vor Motu Tapu geankert, einem privaten Inselchen an der Ostküste der Insel.
Der Nachmittag ist einem der aufregendsten Erlebnisse Polynesiens gewidmet: dem Schwimmen mit Schwarzspitzenhaien. Der Skipper bringt Sie in einen flachen Bereich der Lagune, in dem diese Haie (klein, harmlos, aber beeindruckend) gemächlich ihre Bahnen ziehen. Sie gleiten mit Maske und Flossen ins Wasser – und finden sich plötzlich umringt: Dutzende Haie, die elegant um Sie herumschwimmen, so nah, dass Sie sie fast berühren könnten. Ein Moment, der das Herz höherschlagen lässt – und der zugleich unglaublich bewegend und vor allem absolut sicher ist.
Am Abend liegt der Katamaran vor der Ostküste von Bora Bora vor Anker, und während Sie an Deck dinieren, bewundern Sie die Silhouette des Mount Otemanu, die sich gegen den Abendhimmel abzeichnet. An der Küste gehen die Lichter einiger Luxusresorts an – doch Sie sind hier draußen, auf dem Wasser, in vollkommener Stille. Sie würden mit niemandem auf der Welt tauschen wollen.
Tag 3: Bora Bora entdecken – Mantas und Traumlagunen
Das Erwachen auf Bora Bora ist etwas Besonderes. Sie öffnen die Augen, und das Erste, was Sie sehen, ist der Mount Otemanu durch das Bullauge. Sie steigen zum Frühstück an Deck, und das Wasser rund um den Katamaran ist so klar, dass Sie den sandigen Grund in drei Metern Tiefe deutlich erkennen.
Der heutige Tag beginnt mit einem weiteren unvergesslichen Erlebnis: Schwimmen mit Mantarochen. Der Skipper weiß genau, wo sie zu finden sind: in einem Bereich der Lagune, in dem diese majestätischen Geschöpfe (mit Flügelspannweiten von über 3 Metern) zum Fressen erscheinen. Sie gleiten ins Wasser, und nach wenigen Minuten sehen Sie sie kommen: riesig, elegant, unter Wasser dahinschwebend wie gigantische Drachen. Sie ziehen so nah an Ihnen vorbei, dass Sie beiseiteweichen müssen, um sie passieren zu lassen. Ein surreales, bewegendes und vollkommen sicheres Erlebnis: Mantas sind sanfte Geschöpfe, die Ihnen nichts anhaben – sie teilen einfach ihren Lebensraum mit Ihnen.
Nach diesem Höhepunkt geht die Fahrt weiter zum Motu Taurere, einem weiteren paradiesischen Inselchen, diesmal noch ursprünglicher. Der Tag steht ganz im Zeichen der reinen Entspannung: Spaziergänge am menschenleeren Strand (Beachcombing), Kajaktouren durch versteckte Winkel der Lagune, Schnorcheln über Korallengärten und süßes Nichtstun unter Palmen.
Die beliebteste Option für das Mittagessen ist das Tahitian Barbecue auf einem privaten Motu: eine gedeckte Tafel unter Palmen, fangfrischer gegrillter Fisch, tropische Salate, Früchte in Hülle und Fülle und die einzigartige Atmosphäre eines Picknicks im Paradies. Die Hostess bereitet alles vor, während Sie baden – und wenn Sie an den Strand zurückkehren, ist die Tafel bereits gedeckt. Nach dem Essen ist die Siesta unter Palmen praktisch Pflicht.
Der Nachmittag gehört der Fahrt durch die Lagune von Bora Bora, die als eine der schönsten der Welt gilt. Der Katamaran gleitet leicht über das ruhige Wasser, und jede Minute eröffnet einen neuen Blick: Motus aus weißem Sand, der Berg, der mit jedem Perspektivwechsel seine Gestalt verändert, Blau- und Grüntöne in stetem Wechsel.
Am Abend ankern Sie vor Matira Point an der Südspitze der Hauptinsel, berühmt für einen der schönsten Strände des Pazifiks. Sie können mit dem Tender an Land übersetzen und bei Sonnenuntergang über den blendend weißen Sand spazieren – oder an Bord bleiben und das Schauspiel mit einem Cocktail in der Hand vom Deck aus genießen.
Tag 4: Rückkehr nach Raiatea – die Ruhe nach dem Staunen
Nach drei Tagen voller Eindrücke verlangsamt sich heute der Rhythmus. Frühstück in aller Ruhe, letzte Fotos von Bora Bora, dann vierstündiger Segeltörn nach Südosten, zurück in Richtung Raiatea.
Diese längere Überfahrt bietet die Gelegenheit, das Erlebnis des Hochseesegelns in vollen Zügen auszukosten. Bei guten Bedingungen setzt der Skipper die Segel, und der Motor verstummt – übrig bleiben nur das Geräusch des Windes in den Segeln und des Wassers, das an den Rümpfen entlangströmt. Es ist unglaublich entspannend: Sie liegen auf dem Netz am Bug, lesen ein Buch, halten ein Nickerchen, gewiegt von der Bewegung, oder blicken einfach auf den Ozean, der sich endlos um Sie herum ausbreitet.
Das Mittagessen wird während der Überfahrt serviert, oder man speist nach der Ankunft vor Anker. Der Nachmittag ist der völligen Entspannung gewidmet: Baden, Schnorcheln, Kajakfahren – oder einfach an Deck liegen und den Wolken zusehen.
Es besteht zudem die Option, eine Schwarzperlen-Farm zu besuchen – eine für Polynesien typische Aktivität. Die schwarzen Perlen von Tahiti zählen zu den kostbarsten der Welt, und der Besuch einer Zuchtfarm zeigt Ihnen, wie sie entstehen (in Austern, die von Hand „geimpft“ werden), wie lange es dauert (2–3 Jahre) und warum sie so wertvoll sind. Oft besteht auch die Möglichkeit, unter Führung zwischen den in der Lagune schwebenden Austernleinen zu schnorcheln – ein einzigartiges Erlebnis.
Der Abend steht zu Ihrer freien Verfügung: Sie können in aller Ruhe an Bord dinieren, oder der Skipper bringt Sie an Land in ein nahegelegenes Dorf, um in einem lokalen Restaurant zu speisen (gegen Aufpreis).
Tag 5: Tahaa entdecken – die Vanille-Insel
Heute heißt es früh aufstehen für eine kurze Überfahrt zum Hauptort von Raiatea, Uturoa. Die Gelegenheit für einen Bummel über den lokalen Markt, eine Explosion aus Farben und Düften: Stände mit tropischen Früchten (Papaya, Mango, Passionsfrucht), fangfrischem Fisch, lokalem Kunsthandwerk (handbemalte Pareos, Perlmuttschmuck, Holzschnitzereien) und vor allem den herrlich duftenden Tiaré-Blüten, die die polynesischen Frauen im Haar tragen.
Für Interessierte gibt es die Option einer geführten Tour über Raiatea, die die heiligste Stätte ganz Polynesiens einschließt: den Tempel von Taputapuatea, UNESCO-Welterbe. Dieser Marae (polynesischer Tempel) war das religiöse und politische Zentrum aller Pazifikinseln, der Punkt, von dem die großen Migrationen ihren Ausgang nahmen. Zwischen diesen uralten Steinen zu wandeln, umgeben von tropischer Vegetation und dem Rauschen des Meeres, verbindet Sie mit der jahrtausendealten Geschichte dieses Volkes von Seefahrern.
Die Tour führt weiter ins Inselinnere: durch ein üppig grünes Tal, einen botanischen Garten mit tropischen Pflanzen aller Art und zu kleinen, im Wald verborgenen Wasserfällen, in denen ein erfrischendes Süßwasserbad lockt (ein köstlicher Kontrast nach Tagen im Salzwasser).
Am Nachmittag folgt eine kurze Überfahrt zum Motu Ceran, einem privaten Inselchen am Korallenriff von Tahaa, und damit der Beginn eines Tages im „Robinson-Crusoe-Stil“. Dieses Motu ist wild und unbewohnt, mit Palmen, die sich über das Meer neigen, und blendend weißem Sand. Der gesamte Nachmittag gehört Ihnen: Schnorcheln am Riff (die Korallen sind hier besonders schön), Kajakfahren, Erkundungen – oder einfach im Schatten einer Palme liegen und lesen, während der Rest der Welt nicht existiert.
Die Hostess bereitet ein Picknick vor, das Sie am Strand genießen, und die Zeit scheint stillzustehen. Es gibt keine Uhren, keine Verpflichtungen – nichts als Sie, das Meer und die Natur.
Tag 6: Huahine – die wilde, authentische Insel
Heute steht ein längerer Segelschlag (4 Stunden) nach Osten an, nach Huahine – wegen seiner üppigen Vegetation die „Garteninsel“ genannt und die „wilde Insel“ wegen seines bis heute authentischen, touristisch kaum erschlossenen Charakters.
Abfahrt am frühen Morgen, um die besten Winde zu nutzen. Die Überfahrt ist einmal mehr entspannend und schön: offener Ozean, beständiger Wind und am Horizont die Silhouette von Huahine, die immer deutlicher wird. Die Insel besteht genau genommen aus zwei Inseln (Huahine Nui und Huahine Iti), getrennt durch einen schmalen Meeresarm.
Gegen Mittag erreichen Sie die malerische Bucht von Bourayne an der Ostküste von Huahine Nui. Diese Bucht ist ein Juwel: geschütztes türkisfarbenes Wasser, weiße Sandstrände und kaum andere Boote. Einer jener Orte, an denen Ihnen bewusst wird, welch großes Privileg es ist, hier zu sein.
Mittagessen an Bord, danach ist der Nachmittag den Aktivitäten am Strand von Ana Iti gewidmet: Kajaktouren entlang der Küste zu versteckten Buchten, Schnorcheln über Gründen voller Leben (hier zeigen sich häufig Meeresschildkröten), Spiele am Strand oder vollkommene Entspannung.
Am Abend besteht die Option, an Land in einem Restaurant mit polynesischer Show zu speisen: Tänzer, die zu den Rhythmen der Trommeln die traditionellen tahitianischen Tänze aufführen, Sänger, die Lieder auf Polynesisch anstimmen, und eine magische Atmosphäre, die Sie vollständig in die lokale Kultur eintauchen lässt. Es ist eine authentische Darbietung, keine Inszenierung für Touristen – und sie ist unglaublich bewegend.
Tag 7: Das Dorf Fare und Rückkehr nach Raiatea – der letzte Tag in der Lagune
Der letzte volle Tag in Polynesien – und das Herz wird bereits ein wenig schwer. Nach dem Frühstück folgt eine kurze Überfahrt zum Dorf Fare, dem kleinen Hauptort von Huahine. Ein ruhiges, farbenfrohes Dorf mit einigen Geschäften, einem Markt und vor allem einer authentischen, entspannten Atmosphäre.
Sie haben Zeit für einen Spaziergang, für Souvenireinkäufe (die Preise sind hier günstiger als auf Bora Bora), für einen Kaffee in einem lokalen Café und zum Schnorcheln in den umliegenden Gewässern, die besonders schön sind.
Es besteht außerdem die Option einer geführten Tour zu den archäologischen Stätten von Huahine: in der Vegetation verborgene Marae (Tempel), jahrhundertealte steinerne Fischfallen, die bis heute funktionieren, Vanilleplantagen (Huahine ist berühmt für seine Vanille von höchster Qualität) und ein heiliger Ort, an dem die heiligen Aale leben (ja – riesige Aale, die die Polynesier als Manifestationen ihrer Ahnen verehren und die Sie von Hand füttern können).
Nach dem Mittagessen ist es Zeit für den letzten Segeltörn (4 Stunden) zurück nach Raiatea. Die See kann bewegt sein (Sie befinden sich auf offenem Ozean), doch der Katamaran liegt stabil im Wasser, und die Überfahrt bleibt komfortabel. Es ist die Gelegenheit, die vergangene Woche Revue passieren zu lassen, die Fotos auf dem Handy durchzusehen, mit den anderen Gästen zu plaudern und die schönsten Momente miteinander zu teilen.
Bei Sonnenuntergang erreichen Sie Raiatea – ein Sonnenuntergang, der noch schöner erscheint, weil Sie wissen, dass es der letzte ist. Der Katamaran geht in der Ankerbucht vor Anker, und das Abschiedsdinner hat einen bittersüßen Beigeschmack. Die Hostess bereitet ein besonderes Menü zu, es wird mit Champagner angestoßen (oder mit Fruchtsaft, wer es vorzieht), und man erzählt Geschichten und lacht gemeinsam über die Erlebnisse dieser unglaublichen Woche.
Viele Gäste berichten, dass sie auf einem Katamaran in Polynesien Menschen kennengelernt haben, die später zu Freunden fürs Leben wurden. Es liegt etwas in einer so intensiven, schönen gemeinsamen Erfahrung, das tiefe Verbindungen entstehen lässt.
Tag 8: Auf Wiedersehen, Polynesien – doch Sie kommen zurück
Die Ausschiffung ist für 08:00 Uhr in der Marina von Uturoa vorgesehen. Ein letztes Frühstück an Deck, mit Blick auf die Lagune, die Sie lieben gelernt haben. Umarmungen mit der Crew, die zur Familie geworden ist, Austausch von Kontakten mit den anderen Gästen, Versprechen, einander wiederzusehen.
Sie gehen von Bord mit dem Rucksack, einem erfüllten Herzen und diesem eigentümlichen Gefühl, einen Ort zu verlassen, den Sie vor einer Woche zum ersten Mal gesehen haben – und der sich dennoch bereits wie Zuhause anfühlt. Polynesien hat diese Wirkung: Es dringt tief in Sie ein, verändert etwas in Ihnen, hinterlässt eine unauslöschliche Spur.
Und während Sie sich vom Hafen entfernen und den Katamaran betrachten, der sanft vor Anker schaukelt, wissen Sie bereits: Sie werden zurückkehren. Denn wer einmal in Polynesien war, kehrt immer wieder zurück. Es ist ein Versprechen, das Sie sich selbst geben – und diesen Inseln, die Ihnen eine Woche im reinsten Paradies geschenkt haben.
Bereit für die Reise Ihres Lebens?
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, wissen Sie es längst: Französisch-Polynesien mit dem Katamaran ruft nach Ihnen. Dies ist kein gewöhnlicher Urlaub. Es ist jene Reise, die jeder mindestens einmal im Leben unternehmen sollte. Es ist der Ort, an dem Sie begreifen, was „Paradies“ wirklich bedeutet. Es ist die Erfahrung, die Ihre Wahrnehmung des Meeres, des Blaus, der Schönheit für immer verändert.
Es ist der Moment, in dem Sie mit Mantas schwimmen, die elegant unter Wasser dahingleiten. Es ist der Abend, an dem Sie den Sonnenuntergang vom Netz am Bug aus betrachten, einen Cocktail in der Hand. Es ist der Morgen, an dem Sie erwachen und durch das Bullauge das türkisfarbene Wasser sehen. Es ist jenes Gefühl vollkommenen Friedens, wenn der Katamaran in einer einsamen Ankerbucht liegt und die Stille nur vom Rauschen der Wellen unterbrochen wird.
Polynesien wartet auf Sie. Ihr Katamaran ist bereit. Wann legen wir ab?
Kontaktieren Sie uns jetzt
Die Kabinen sind schnell ausgebucht, besonders für die Monate Juni bis September. Verschieben Sie den Traum Ihres Lebens nicht auf später.
Kontaktieren Sie uns noch heute für ein persönliches Angebot, ausführliche Informationen und den ersten Schritt zur Planung Ihres Abenteuers im Paradies.
„Polynesien ist kein Ort. Es ist ein Zustand der Seele.“
Katamaran-Kreuzfahrt in Französisch-Polynesien: Das Paradies ist kein Traum. Es ist real. Und es wartet auf Sie. 🌺🌊

Was inbegriffen ist: Alles bereit für Ihr Paradies
Der Preis der Kreuzfahrt umfasst alles, was Sie für eine unbeschwerte Woche brauchen:
- Private Doppelkabine mit eigenem Bad und Klimaanlage (in Betrieb von 08:00 bis 22:00 Uhr)
- Vollpension: Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack und Abendessen inklusive Getränke (Tee, Kaffee, Wasser, Säfte zum Frühstück)
- Komplette Crew: Skipper und Hostess/Koch
- 2 Wäschesets pro Person (Bettwäsche und Kabinenhandtücher) sowie Strandtücher
- Sämtliche Betriebskosten der Yacht: Diesel, Treibstoff, Wasser
- Versicherung für Yacht und Passagiere
- Wassersportausrüstung: komplettes Schnorchelset für jeden Gast, 2 Kajaks (1 Tandem + 1 Einzelkajak oder 2 Einzelkajaks, je nach Verfügbarkeit), Stand-up-Paddle
- Nutzung des Tenders für Transfers an Land
Extras und Optionen (nicht inbegriffen)
- Flüge nach Tahiti
- Transfers Flughafen–Marina (auf Wunsch organisierbar)
- Alkoholische Getränke an Bord (gegen Gebühr erhältlich, zu fairen Preisen)
- Mahlzeiten an Land, wenn Sie in lokalen Restaurants speisen möchten
- Fakultative Ausflüge (siehe unten)
- Trinkgelder für die Crew (nicht verpflichtend, aber gern gesehen, üblicherweise 10 % des Kreuzfahrtpreises)
Ausflugspaket als Extra
Sie können Ihr Erlebnis mit einem Ausflugspaket bereichern, das Folgendes umfasst:
- Raiatea: geführte Tour zum Tempel von Taputapuatea (UNESCO), botanischer Garten, grünes Tal, Wasserfälle
- Uturoa: geführter Besuch des lokalen Marktes
- Schwarzperlen-Farm: geführte Besichtigung mit Schnorcheln in der Zuchtanlage und Workshop
- Dinner mit Show: Restaurant mit traditioneller polynesischer Musik und traditionellen Tänzen
- Huahine: archäologische Stätte, Marae, Vanilleplantagen, heilige Aale
- Barbecue auf Bora Bora: Picknick-Lunch auf einem privaten Motu mit tahitianischem Barbecue
Der Preis des Pakets variiert – doch mit sechs verschiedenen Erlebnissen ist es eine hervorragende Investition, um Polynesien noch intensiver zu erleben.
Anreise und praktische Informationen
Flüge nach Polynesien
Französisch-Polynesien erreichen Sie über Tahiti (Papeete), die einzige Insel mit internationalem Flughafen. Flüge aus Europa führen in der Regel über Los Angeles oder Tokio.
- Air Tahiti Nui und Air France bieten Direktverbindungen ab Paris (rund 22 Stunden inklusive Zwischenstopp)
- Von anderen europäischen Städten fliegen Sie über Paris, Los Angeles oder Auckland (Neuseeland)
- Der Flug ist lang – aber er lohnt sich in jeder Hinsicht
Auf Tahiti angekommen, nehmen Sie einen Inlandsflug mit Air Tahiti (20–30 Minuten) nach Raiatea. Die Verbindungen sind häufig und der Service ist zuverlässig.
Beste Reisezeit
Polynesien hat ein tropisches Klima mit zwei Jahreszeiten:
Trockenzeit (April–Oktober): die beste Reisezeit, mit Temperaturen von 24–28 °C, wenig Regen und beständigen Passatwinden, perfekt zum Segeln. Juni bis September sind die idealen Monate.
Regenzeit (November–März): wärmer (28–32 °C), feuchter, mit der Möglichkeit kurzer, aber intensiver tropischer Regenfälle. Januar und Februar sollten Sie meiden (Zyklone sind möglich, wenn auch selten).
Wassertemperatur: konstante 26–29 °C, das ganze Jahr über. Ein Traum!
Was Sie einpacken sollten
- Badebekleidung (mindestens 3 Garnituren, damit stets eine trocken ist)
- Lycra oder Rashguard (UV-Shirt zum Schnorcheln, schützt vor der Sonne)
- Rifffreundliche Sonnencreme mit sehr hohem Schutzfaktor (unverzichtbar!)
- Hut und Sonnenbrille
- Leichte Kleidung (Baumwolle, Leinen)
- Leichter Pullover (die Abende können frisch sein)
- Badeschuhe (nützlich beim Gehen über abgestorbene Korallen)
- Wasserdichte Kamera oder GoPro
- Weiche Reisetasche (der Stauraum in der Kabine ist optimiert)
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